{"id":2480,"date":"2026-06-03T16:44:32","date_gmt":"2026-06-03T14:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2480"},"modified":"2026-06-07T17:58:17","modified_gmt":"2026-06-07T15:58:17","slug":"gsz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2480","title":{"rendered":"GSZ"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-text-align-center has-extra-small-font-size wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2470\" data-type=\"page\" data-id=\"2470\">zur\u00fcck<\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gradation- und Schnittbildzentrum (GSZ)<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Irgendwann&#8220; (genau ?) erwarb der VEB Fortschritt eine Gradations- und Schnittbildanlage f\u00fcr ein GSZ von der M\u00fcnchener Firma Assyst. Die eingesetzten Computer und Ger\u00e4te stammten durchweg aus amerikanischer Produktion.<\/p>\n<p>Was leistete dieses GSZ?<br \/>Manuell konstruierte Schnittteile f\u00fcr die Konfektion wurden auf gro\u00dfen Tischen digitalisiert: Kontur und interne Linien erfasste man per Maus und gab sie so in den Computer ein. Die Verschiebung der ma\u00dfgeblichen Punkte eines Schnittteils f\u00fcr verschiedene Konfektionsgr\u00f6\u00dfen wurde durch &#8222;Gradiertabellen&#8220; mit x- und y-Werten definiert, die manuell einzugeben waren.<br \/>Die digitalisierten Schnittteile lie\u00dfen sich anschlie\u00dfend \u00fcber textliche Befehle zu sogenannten Styles (alle Teile einer Stoffart f\u00fcr ein Produkt) zusammenstellen, auf gro\u00dfformatigen Bildschirmen darstellen und dort so positionieren (\u201elegen&#8220;), dass eine m\u00f6glichst gute Stoffausnutzung erreicht wurde. Das fertige &#8222;Schnittbild&#8220; wurde entweder \u00fcber einen gro\u00dfen Plotter ausgegeben oder direkt an die Schneidetische \u00fcbermittelt. <br \/>Die Beschreibung eines &#8222;Modell&#8220; (alle Styles eines Konfektionserzeugnisses) erfolgte ebenfalls \u00fcber Bildschirmterminal &#8211; Eingabe.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"675\" src=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ-1024x675.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2488\" srcset=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ-300x198.jpg 300w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ-768x506.jpg 768w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1984_0000_VEB_Fortschritt_GSZ.jpg 1135w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der grafisch-interaktiven Arbeit mit Maus oder Stift war demnach ein erheblicher Tippaufwand erforderlich, der mir auf Dauer eint\u00f6nig erschien. Ich versuchte daher, ihn durch eigene Programme zu verringern. Als Werkzeug stand mir FORTRAN zur Verf\u00fcgung \u2013 eine Sprache, die eigentlich f\u00fcr mathematische und wissenschaftliche Aufgaben ausgelegt ist und sich f\u00fcr Textverarbeitung weniger gut eignet.<\/p>\n<p>Meine gut gemeinten, arbeitssparenden Programme fanden jedoch kaum Anklang. Stumpfsinniges Tippen schien bewusst bevorzugt zu werden \u2013 offenbar, weil man dabei die Zeit strecken und sich nebenbei unterhalten konnte.<br \/>Das \u00e4rgerte mich ein wenig, doch ich fand rasch ein anderes Programmier &#8211; Bet\u00e4tigungsfeld.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center has-extra-small-font-size wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2494\" data-type=\"page\" data-id=\"2494\">weiter<\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur\u00fcck Gradation- und Schnittbildzentrum (GSZ) &#8222;Irgendwann&#8220; (genau ?) erwarb der VEB Fortschritt eine Gradations- und Schnittbildanlage f\u00fcr ein GSZ von der M\u00fcnchener Firma Assyst. Die eingesetzten Computer und Ger\u00e4te stammten durchweg aus amerikanischer Produktion. 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