{"id":2470,"date":"2026-06-01T18:45:34","date_gmt":"2026-06-01T16:45:34","guid":{"rendered":"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2470"},"modified":"2026-06-07T17:50:35","modified_gmt":"2026-06-07T15:50:35","slug":"liste-2010","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2470","title":{"rendered":"&#8222;Fortschritt&#8220;\/Liste 2010"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-text-align-center has-extra-small-font-size wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2423\" data-type=\"page\" data-id=\"2423\"> zur\u00fcck<\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4ter arbeitete ich in Schichten bei der Inbetriebnahme und Tests von DDR Gro\u00dfrechnern EC1040 bei ROBOTRON in Dresden Gruna. Diese EC1040 liefen aufgrund der h\u00f6heren Bitbreite mehrfach schneller als die IBM360, was russische Kunden sehr in Erstaunen versetzte. <br \/>Ich wurde gefragt, ob ich bereit w\u00e4re, zum Robotron Kundendienst f\u00fcr den EC1040 nach Berlin umzuziehen.<br \/>Ich \u00fcberlegte nicht lange und begann im August 1974 die Arbeit in Berlin. wo meine Erfahrungen beim Hauptspeicher des EC1040 waren gefragt.<br \/>Berlin! Das war schon etwas anderes als Dresden, das &#8222;Tal der Ahnungslosen&#8220;, wo man kein &#8222;Westfernsehn&#8220; empfangen konnte.<\/p>\n<p>Oft musste ich auf Ausstellungen den Speicher erkl\u00e4ren, bei dem jedes Bit durch einen winzigen Ferrit-Ringkern realisiert war, durch den 3 Dr\u00e4hte gef\u00e4delt waren, zwei f\u00fcr die x- und y- Auswahl und einer f\u00fcr Scheiben und Lesen. Es gab bis zu vier riesige Bl\u00f6cke, wobei jeder 256000 Kerne = 256 KByte enthielt, maximal 1 MByte.<br \/>Schaltete ein Kern schlecht, musste ich durch Uml\u00f6ten einen Ersatzkern ansteuern lassen.<br \/>Die gesamte Elektronik war in 4 riesigen Schr\u00e4nken mit Chip -best\u00fcckten Leiterplatten untergebracht, die aber nicht gezeigt werden durften, denn die vorgeblichen DDR &#8211; Halbleiter &#8211; Chips waren von Texas Instruments. Diese Beschriftung war abge\u00e4zt worden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Frau Beate hatte 1976 die Arbeit in der \u00d6konomieabteilung des VEB Herrenbekleidung &#8222;Fortschritt&#8220; aufgenommen und erz\u00e4hlte von mir von der monatlichen &#8222;Katastrophe&#8220; der Lohnabrechnung, die auf veralteten, reparaturbed\u00fcrftigen Lochkarten &#8211; Maschinen durchgef\u00fchrt wurde. Die gelochten Karten wurden sortiert, gelesen und einer Berechnung unterzogen, wobei wegen zerrissener Karten oft angehalten werden musste. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So bot ich an, ein Programm in PL1 f\u00fcr die Lohnabrechnung auf einem EC1040 zu schreiben. Beate hatte dazu handschriftlich \u00fcbersichtliche Formulare ausgearbeitet, u.a. eine <strong>&#8222;Liste 2010&#8220;<\/strong>. <\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2486\" srcset=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-300x212.jpg 300w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-768x542.jpg 768w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-1536x1084.jpg 1536w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-2048x1446.jpg 2048w, https:\/\/jjm.gcjm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Liste2010-1568x1107.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So bekam ich im Oktober 1978 den Auftrag. Wir, Angelika Radtke, Manfred Busse und ich f\u00fchrten Tests und und die eigentliche Lohnrechnung n\u00e4chtlich bei Nicht-Auslastungen des EC1040 bei Energiewirtschaft BEWAG durch, w\u00e4hrenddessen die angestellten Operators &#8222;Kaffee&#8220; tranken. In der Kanne befanden sich aber Cola und Wodka, dessen Wirkung sich nicht verheimlichen lie\u00df!  <br \/>Tags\u00fcber verbesserten und optimierten wir das PL1 &#8211; Programm. Teilweise halfen wir auch beim Herstellen (Lochen) der Arbeits-Lochkarten und schleppten nachts die schweren Lochkartenk\u00e4sten zur BEWAG. Eine anstrengende Zeit!<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center has-extra-small-font-size wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/jjm.gcjm.de\/?page_id=2480\">weiter<\/a><\/p>\n<p class=\"has-extra-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>gcjm ge\u00e4ndert 2026_060<\/em>7<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur\u00fcck Sp\u00e4ter arbeitete ich in Schichten bei der Inbetriebnahme und Tests von DDR Gro\u00dfrechnern EC1040 bei ROBOTRON in Dresden Gruna. Diese EC1040 liefen aufgrund der h\u00f6heren Bitbreite mehrfach schneller als die IBM360, was russische Kunden sehr in Erstaunen versetzte. 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